Alphorn-Ensemble Zella-Mehlis, Thomas Darr, Regenberg-Duo, Musik

Suhler Alphornbläser

Das Team

 

Thomas Darr, Zella-Mehlis, Musiklehrer

 

Thomas Darr

Gerade wegen seiner umwerfenden Einfachheit ist das Alphorn ein sehr anspruchsvolles Instrument

Alphornbläser sind Klangkünstler!

Der Alphornbläser übt nicht nur um des Übens willen, er übt auch um zu meditieren, er sucht den Einklang, das Gleichgewicht.

Alphornblasen vermag aber auch Therapie oder ganz einfach Ausgleich zu einem anstrengenden Beruf zu sein.

Der tägliche Umgang als Lehrer für Blechblasintrumente der Musikschule Suhl mit jungen Schülern, aber auch mit Erwachsenen, die sich einen Kindheitstraum am Blechblasinstrument erfüllen, brachte mich auf die Idee, ein Alphornensemble zu gründen. Nach der Herstellung eigener Alphörner, die jedoch aus einem Stück hergestellt werden und mit 4,90 m mitunter ein erhebliches Transportproblem darstellen, war die Option auf ein wendigeres Instrument, bestehend aus drei Teilen, zurückzugreifen. Ich meine, das Alphorn ist vor allem ein Freiluftinstrument, ist es ja von Anbeginn her kompromisslos für das Spielen im Freien konstruiert worden. Wer wirklich schon mal zugehört hat, wenn ein Alphorn im Freien zur Geltung gebracht wird, wer den mächtigen Sound und die feinen Echos wieder zurückschallen gehört hat, der weiß, dass dies mit keinem anderen, noch so raffinierten Instrument machbar ist. Diese Tatsache, und nur diese, ist der wahre Grund, warum ich dieses Instrument so liebe.

 

Stefan Rust, Suhl

 

Stefan Rust

Wie kam ich zum Alphornblasen?

Meine ersten Berührungspunkte bezüglich des Erlernen und Spielen eines Instrumentes rühren aus meiner Kindheit. Im Alter von 7 Jahren erlernte ich bei Thomas an der Musikschule Suhl das Trompetenspielen und übte dies bis in meine Jugend aus.

Aufgrund meines Ausbildungs- und Beruflichen Werdegangs außerhalb meiner Heimatstadt Suhl, war es mir dann leider viele Jahre nicht möglich aktiv ein Instrument zu spielen. Oft dachte ich in dieser Zeit wie schön es doch wäre wieder mit anderen zusammen zu musizieren.

Durch eine meiner weiteren Leidenschaften, die Jagd, sowie der vollständigen Rückkehr in meine Heimatstadt Suhl kam ich dann im Jahr 2016 dazu im Rahmen jagdlicher Veranstaltungen wieder aktiv Musik zu machen, und wandte mich erneut an Thomas um das in der Kindheit erlernte wieder aufzufrischen. Schnell zeigten sich Erfolge und somit war der Spaß am Musizieren wieder entfacht. Im Rahmen dessen machte mich Thomas erstmals auf die Thematik "Alphorn" aufmerksam. Erste Versuche mit diesem beeindruckenden Instrument weckten dabei direkt mein Interesse. Verbunden mit der Chance zusammen mit anderen zu musizieren entschied ich mich dem Alphorn-Ensemble-Suhl beizutreten.

Nun freue ich mich sehr auf unsere gemeinsame Zukunft und den damit verbundenen Erlebnissen.

 

Udo Geyersbach

 

Udo Geyersbach

Das eigene Musizieren startete bei mir im Jahre 1968, denn in diesem Jahr begann ich den Instrumentalunterricht für Akkordeon. Um das gelernte zu präsentieren, folgten kleine Auftritte überwiegend im Familienkreis als Solo auch manchmal im Duo mit einem 2. Akkordeon oder der Konzertzither.

Autodidaktisch lernte ich in meiner Jugendzeit einer Mundharmonika die verschiedensten Melodien zu entlocken.

Mit 17 Jahren begann ich überwiegend auf konservierte Musik zurück zu greifen, indem ich als "Schallplattenunterhalter" (heute DJ) für ca. 20 Jahre durch die Thüringer Land zog. Zu manchen Veranstaltungen kam als Einlage auch mal das selbst gspielte Akkordeon zum Klingen.

Da mich auch andere musikalische Klänge reizten, versuchte ich mich im Laufe der Zeit auch auf anderen Instrumenten, wie der Okarina, der singenden Säge oder einer als Flöte umgebauten Luftpumpe.

Durch die Verbundenheit zu den Bergen und vielen Aktionen in den Alpen faszinierte mich zunehmend der Klang des Alphorns. Ich wollte selbst so ein "langes Rohr" spielen können und ging schließlich 2016 auf die Suche nach einem Ausbilder. In Zella-Mehlis wurde ich mit dem Vollblutmusiker Thomas Darr fündig. Nach den ersten erreichten Tönen stellten wir schnell fest, zum Aufbau der anatomischen Voraussetzung ist das Erlernen des Trompetenspiels von Vorteil. Von nun an galt es für mich üben, üben, üben auf der Trompete und dem Alphorn.

Und ich muss sagen, es macht mir viel Spaß.

 

 

Auftritt

 

 

Auftritt in Gotha am 6.5.2018 zum Gothardusfest auf der Hauptbühne

 

AuftrittAuftrittAuftritt

 

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